Wie ist der Konzept-O-Mat aufgebaut und strukturiert?

 

Der Konzept-O-Mat orientiert sich inhaltlich an den fünf Dimensionen digitalisierungsbezogener Schulentwicklung (nach Eickelmann und Gerick, 2017), bildet diese jedoch in vier Säulen ab:

- Unterrichtsentwicklung
- Technologieentwicklung
- Personal- und Organisationsentwicklung
- Kooperationen, Visionen und Ziele.

Die Anwendung beginnt mit der Unterrichtsentwicklung, um bei allen weiteren Überlegungen an das Primat der Pädagogik und den Anfordernissen einer reflektierten Didaktik anknüpfen zu können. Wenn die einleitende Frage der Unterrichtsentwicklung mit „Ja“ beantwortet wird, bedeutet dies, dass die Unterrichtsentwicklung mit digitalen Medien auf einem aktuellen Stand ist. Folglich wird die Nutzerin bzw. der Nutzer zur Eingangsfrage der nächsten Säule, in diesem Fall der Technologieentwicklung, weitergeleitet. Sollte eine der Eingangsfragen mit „Nein” oder mit „Frage überspringen“ beantwortet werden, werden in diesem Bereich alle der maximal acht vertiefenden Fragen gestellt. Das ist wichtig, da die Bereiche inhaltlich sehr vielfältig sind. Das heißt, dass einige der vertiefenden Fragen mit „Ja” beantwortet werden können, andere hingegen mit „Nein”.

Die Zielfragen sind bewusst komplex formuliert, um die Vielzahl der enthaltenen Folgefragen in dem entsprechenden Bereich abzudecken. Daher können die Zielfragen nur in wenigen Ausnahmefällen mit „Ja” beantwortet werden.